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  • AutorenbildBeate

Von der ehelichen Pflicht zur Selbstbestimmung



Erinnerst du dich?

Damals, als wir noch heiraten mussten, um unser Überleben zu sichern?

Nein? Ich auch nicht.


Heute ist das eher eine freiwillige Angelegenheit.

Jedenfalls hier bei uns im Westen.

Aber im Grunde ist das alles noch nicht so lange her.

Dass du als Frau auf deinen Gatten angewiesen warst.

Und das hängt uns heute noch nach.


Die Ehe war oft arrangiert. Als Frau hattest du nur sehr begrenzte Entscheidungsfreiheit. Auch oder ganz besonders bei der Wahl deines Ehepartners.

Die Kriterien waren nichts anderes als harte Fakten: soziale, wirtschaftliche und politische Vorteile. Es ging rein um das Ansehen und die Stellung deiner Familie.


IN VIELEN KULTUREN IST DAS AUCH HEUTE NOCH DER FALL.

Das Familienoberhaupt ist der Mann. Sein Wort zählt. Ihm wird Folge geleistet.


Und zum Thema Folge leisten…als Frau hattest du neben dem Haushalt und der Kindererziehung auch eheliche Pflichten.

Diese bist du mit dem Bund der Ehe eingegangen.


Das Gesetz zur Einvernehmlichkeit gibt es erst ungefähr seit dem späten 20. Jahrhundert.


Das heißt konkret:

Bis zu diesem Zeitpunkt konnte dein Mann sich holen, was er brauchte. Und wann er es brauchte. Als Frau hattest du hier wenig Mitspracherecht.

Worauf ich mit dieser Einleitung hinaus will…es ist noch nicht so lange her, dass wir Frauen unsere Rechte einfordern. Dass wir Gleichberechtigung erwarten.


Das Wahlrecht bspw. ist mal grad gute 100 Jahre alt. Und doch sehen wir es schon als selbstverständlich an, oder?

Verglichen damit, wie lange diese “anderen Zeiten” existiert haben, ist es also kein Wunder, dass unsere Rolle noch immer in der Entwicklung ist.


Dass wir in unserer Genetik verankert haben, dass wir das schwache Geschlecht sind. Eine Rolle zu vertreten haben. Uns schwer damit tun, selbstbestimmt unser Leben zu gestalten.


Damit einher geht nämlich ein riesiger Wandel.

Ein Wandel von absoluter Klarheit in der Rollenverteilung hin zu einer Neuordnung.


Was ich damit meine?


In der Vergangenheit war es einfach klar definiert, welche Rolle die Frau spielt.

Welche Manieren sie an den Tisch zu legen hatte. Und dass der Mann hierüber bestimmen durfte.

Heute ist das anders.


Doch diese Verhaltensweise ist uns über die Jahrtausende ins Blut übergegangen. Das führt also heute zu Unsicherheit. Nicht nur bei dir. Sondern auf allen Seiten.


Auch Männer haben diese Rollenverteilung in ihrer DNA. Sie als der Ernährer. Der Beschützer. Der Starke.

Und plötzlich kommst du als “kleine” Frau daher und wirfst die Regeln einfach über Board.


Dem würde ich gerne einen separaten Post widmen.

Denn was ich immer wieder beobachte, ist der Zwiespalt jüngerer Generationen.

Die einerseits unsere Werte vermittelt bekommen und andererseits voll mitgerissen werden von der neuen Bewegung.


WIE SIEHST DU DAS? FOLGST DU NOCH DEN ALTEN ROLLEN ODER LEBST DU SCHON DIE „NEUZEIT“!?

Alles Liebe für dich,

Beate.


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