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  • AutorenbildBeate

Ich kann es gar nicht oft genug sagen…

Kennst du das, Dinge einfach nicht abschließen zu können, wenn du sie nicht verstehst?


Ich denke, jeder von uns war schon einmal in so einer Situation.


Am Beispiel Partnerschaft und Beziehung (das scheint ja doch das allgegenwärtige Thema zu sein, das viele von euch beschäftigt), wird dieses Verhaltensmuster ganz besonders deutlich.


Die Beziehung wurde beendet. Gespräche haben stattgefunden. Oder auch nicht.

Und was dir bleibt, ist eine unerledigte Emotion.


Das führt zu ständigen Gedankenkarussells, die dir wiederum Zeit und Energie rauben.

In deinem Kopf malst du dir Träume über deine perfekte Welt.


„Wenn doch nur dies und das und jenes, dann könnten wir doch…“

Diese Zeilen darfst du beliebig fortführen, denn ich denke jeder meiner vor allem weiblichen Leser hat eine solche Situation bereits einmal erlebt.


Meine Liebe, die Realität sieht anders aus.


Beziehungen zerbrechen. Freundschaften gehen kaputt. Und egal, wie sehr du versuchst, deinem Gegenüber deine Ansicht aufzuzwingen, weil sie in deinem Kopf doch so viel Sinn ergibt, hilft es nichts.


Manchmal musst du akzeptieren, dass die Dinge so sind, wie sie sind. Und dass du, egal wie sehr du es dir wünschst und vornimmst, nichts daran ändern kannst.


Denn dein Gegenüber tickt nun mal anders. Hat seine ganz eigene Realität. Seine ganz eigenen Vorstellungen, Motivationen und Bedürfnisse.


Hier hilft nur Akzeptanz.

Frei nach dem Motto: hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen.

Das Aufstehen und Weitergehen sind enorm wichtige Schritte.

Das Krönchen können wir auch später noch richten, weil es für mich wie ein Sinnbild deiner Identität steht. Diese entwickelt sich häufig erst im Laufe der Zeit, wenn du erst einmal wieder anfängst zu gehen.


Verharrst du allerdings in diesem Zustand von Traurigkeit und Unverständnis, zieht dich das Loch immer weiter in seine Tiefe.


Es wird zunehmend schwerer, dort wieder herauszukommen. Weil du irgendwann anfängst, diese Identität anzunehmen. Du richtest deine gesamte Energie darauf aus, etwas zu verstehen, was du nicht verstehen kannst.

Denn du bist du. Nicht die andere Person.


EGAL, OB UND WIE VIELE GESPRÄCHE STATTFINDEN. DU HAST DEIN DENKMUSTER, DEINE VORSTELLUNGEN. DER ANDERE HAT SEINE. PUNKT.

Verständnis kann sicher helfen, Emotionen zu verarbeiten.

Und diese Verarbeitung kann und darf auch einige Zeit in Anspruch nehmen.


Doch irgendwann solltest du weiterziehen. Die Dinge annehmen, wie sie sind.

Dich mit dir selbst beschäftigen. Damit DU das tun kannst, um mit dir ins Reine zu kommen.


Daher kann ich es wirklich nicht oft genug sagen: Es dreht sich alles immer wieder um dich. Deine Identität. Darum, wer du bist. Wer du sein willst. Was du vom Leben erwartest.


Denn nur dann wirst du in der Lage sein, Emotionen zu fühlen. Sie aber auch weiterziehen zu lassen. Besonders dann, wenn du nichts verändern kannst.


Auf die Gefahr hin, dass du es nicht mehr hören kannst: Das Einzige, was du in der Hand hast, bist du selbst. Dein Verhalten. Deine Reaktion auf die Dinge, die dir widerfahren. Deine Vorstellung davon, wie du dein Leben gestalten möchtest.


Und dann eben auch die bewusste Entscheidung dazu, zu handeln.


Wenn du also anfängst, bei dir genauer hinzuschauen, dich besser kennenzulernen, wirst du in der Lage sein, ruhiger und reflektierter mit Situationen umzugehen. Zu akzeptieren. Anzunehmen.


Wie ich neulich in meinem Post geschrieben habe, erreichen mich sehr viele Nachrichten zum Thema Partnerschaft. Besonders auch zu dem Thema Trennung und ob noch eine Chance besteht.


Das zeigt mir immer wieder sehr deutlich, wie schwer es den meisten fällt, Dinge loszulassen.

Deshalb betone ich sehr häufig das Thema Identität. Wie wichtig es ist, dich selbst zu verstehen.


Es geht bei einer Trennung oft gar nicht so sehr darum, den Partner zu verstehen. Wir sollten aus meiner Sicht viel mehr hinterfragen, wieso geht es MIR jetzt gerade so? Was hat diese Partnerschaft mir gegeben und was hat mir möglicherweise gefehlt? Welche Chance entsteht gerade für mich?


Wir neigen jedoch in aller Regel dazu, viel mehr auf den anderen zu schauen, als auf uns selbst.

Was glaubst du, woran das liegt?

Schreib es mir doch in die Kommentare. Ich würde dieses Thema in meinem nächsten Post gerne noch etwas genauer beleuchten.



Und sollte dich in der Zwischenzeit die Frage nach dir selbst umtreiben und du einen kleinen Denkanstoß benötigen, melde dich doch zu meinem kostenfreien Newsletter an.


Hier behandele ich diese und noch mehr Themen etwas genauer und liefere dir regelmäßig Updates über Deals und Angebote!


Alles Liebe für dich,

Beate. 💃🏽💃🏽💃🏽



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